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Gegen 1000 Kreuze 2

15/03/2010

Schon um 14 Uhr versammelten sich vor dem Münsteraner Rathaus Vertreter der verschiedenen Gruppierungen (Antifa, Lesbenreferat Münster etc.), um mit Flyern und Plakaten auf das Recht auf Selbstbestimmung der Frau aufmerksam zu machen und die Passanten mit ihren Anliegen zu erreichen.

Gegen 15 Uhr sollte eigentlich der Platz vor der Aegidikirche eingenommen werden, was jedoch durch die Abriegelung der Polizei verhindert wurde. Der für 15.35 Uhr geplante Homo-Flashmob musste dadurch auch zeitlich verschoben werden, da die Gegendemonstranten neu organisiert und zum Domplatz gelangen mussten. Mit einer zeitlichen Verzögerung mischten sich allerdings dann lesbische und schwule Paare unter die Demonstranten des Gebetszuges „1000 Kreuze für das Leben“ und knutschten auf das Zeichen der schwenkenden Regenbogenfahne los, um ihrem Unmut gegen die Homophobie der evangelikalen Kreuzler Ausdruck zu verleihen. Wenig später setzte sich der Gebetszug in Gang, der nur ca. 100 Menschen umfasste und der von den ca. 250 Gegendemonstranten durchmischt und mit Sprechchören begleitet wurde. An der Aegidikirche wurden die Kreuzler erneut von den Gegendemonstranten separiert, wo sie dann ihre Kundgebung abhalten und die Kreuze aufnehmen konnten.

Im Gegensatz zum letzten Jahr liefen die Demonstrationen friedlich ab, was mit Sicherheit auch an dem hohen Polizeiaufgebot lag.


Bericht in der Lokalzeit Münster (…hier)

Münstersche Zeitung (…hier)

Stadtmagazin Echo Münster (…hier)

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